Für wen sich Sportmassage lohnt
Ob ambitionierter Amateur in der Bezirksliga, Landesliga oder Oberliga. Wer Woche für Woche hart trainiert und am Wochenende volle Leistung bringt, kennt das Gefühl wenn nach dem Abpfiff die Oberschenkel komplett zumachen und die Muskeln einfach dicht sind.
Besonders betroffen ist dabei oft der Oberschenkel. Sprints, Schüsse, schnelle Richtungswechsel und abruptes Abbremsen fordern Quadrizeps und Hamstrings ständig aufs Neue. Gerade beim Abbremsen wird die Muskulatur stark gedehnt, während sie gleichzeitig Kraft aufbringen muss. Das macht sie anfällig für Zerrungen und Faserrisse. Fehlt dazu noch ausreichend Erholung, steigt das Risiko zusätzlich. Kein Wunder also, dass der Oberschenkel die häufigste Verletzungsstelle im Fußball ist. Genau hier setzt Sportmassage an.
Genau hier setzt Sportmassage an. Ihr Ziel ist die Mobilisierung von Gewebe sowie die Verbesserung der Beweglichkeit. Sie kann dabei helfen, Gewebeverklebungen zu lösen. Dies trägt dazu bei, die Elastizität und Flexibilität von Haut, Muskulatur und Faszien nach harten Sprints zu unterstützen.
Wenn die Wade dichtmacht: Fokus Unterschenkel
Ob rutschiger Untergrund bei Regen oder die stumpfen, harten Kunstrasenplätze, auf denen die meisten Woche für Woche stehen müssen: Ungünstige Bodenverhältnisse und schlechte Plätze belasten die Wadenmuskulatur extrem und erhöhen das Risiko für Überlastungen. Oft kommen weitere Faktoren hinzu. Ein mangelndes Aufwärmen vor dem Anpfiff reduziert die Flexibilität, während Fehlbelastungen durch ungeeignetes Schuhwerk oder eine unausgeglichene Muskulatur zu Überdehnungen führen können. Wenn bestimmte Muskelgruppen durch solche Muskelungleichgewichte ständig überbeansprucht werden, macht der Unterschenkel schnell komplett dicht. Die Sportmassage setzt genau hier an: Ihr Ziel ist es, die Regeneration nach intensiven Einheiten zu unterstützen, die Lockerung der Muskulatur zu fördern und so der Vorbeugung von sportlichen Überlastungen zu dienen.